Foto: Eine Notiz zeigt den Leitspruch des Deutschen Roten Kreuzes: Wir helfen gern! Dieses Foto ist gleichzeitig ein Link und führt Sie zur Unterseite: Fördermitgliedschaft.

"... da blickt man ohne Hilfe nicht so leicht durch."

Wir beraten und unterstützen Sie im Umgang mit Ihrer Pflegeversicherung und dem Medizinischen Dienst. Wir sind immer auf dem neuesten Stand und geben Ihnen Hilfeleistung und Anregungen zum Ausfüllen von Anträgen.

 

 

Wer hat ein Anrecht auf Leistungen aus der Gesetzlichen Pflegeversicherung ?

Pflegebedürftig ist, wer wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit bzw. Behinderung einen erheblichen oder höheren Hilfebedarf für die Dauer von mindestens sechs Monaten hat.

Die Hilfe für die ambulante Pflege auf der Grundlage des Kranken- und Pflegeversicherungsrechts besteht aus:

  • Körperpflege (u.a. Waschen, Duschen, Zahnpflege, Rasieren, Blasen- und Darmentleerung)
  • Ernährung (das mundgerechte Zubereiten und/ oder die Aufnahme der Nahrung)
  • Mobilität (u.a. Aufstehen/Zubettgehen, Be- und Entkleiden, Gehen, Stehen und das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung)
  • Haushalt (u.a. Einkaufen, Kochen, Spülen, Wäschewaschen und Wohnungsreinigung)

Stichpunkte zu Pflegestufen

 

Pflegestufe 0

Zusätzliche Betreuungsleistungen bei eingeschränkter Alltagskompetenz (Demenz oder ähnliche Erkrankungen, die einen erhöhten Bedarf an Betreuung und Beaufsichtigung nach sich ziehen)

Pflegestufe 1

Der Zeitaufwand beträgt durchschnittlich mindestens 90 Minuten pro Tag, wobei der Aufwand für pflegerische Verrichtungen (Körperpflege) mehr als 45 Minuten betragen muss.

Pflegestufe 2

Der Zeitaufwand beträgt durchschnittlich mindestens 3 Stunden pro Tag, wobei der Aufwand für pflegerische Verrichtungen (Körperpflege) zu unterschiedlichen Tageszeiten mit 2 Stunden pro Tag eindeutig überwiegen muss.

Pflegestufe 3

Der Zeitaufwand beträgt durchschnittlich mindestens 5 Stunden pro Tag und Nacht , wobei der Aufwand für pflegerische Verrichtungen (Körperpflege) rund um die Uhr mit 4 Stunden pro Tag und Nacht eindeutig überwiegen muss.

 

Pflegen Sie privat  ( Sach- und Geldleistungen) oder mit Hilfe eines Pflegdienstes (Kombinationsleistuingen) - Wir beraten Sie zu den Unterschieden.

 

Pflegekontrolle

Pflegebedürftige, die als alleinige Leistungen aus der Pflegekasse Pflegegeld beziehen, sind verpflichtet, einen Pflegeeinsatz durch eine Pflegeeinrichtung abzurufen - in den Stufen I und II mindestens einmal halbjährlich, in der Stufe III mindestens einmal vierteljährlich. Die Kosten dieses Einsatzes trägt die Pflegekasse. Ihre DRK Sozialstation vor Ort übernimmt diese Aufgabe gerne. Auch die Pflegeberatung können wir qualifiziert vornehmen.

 

Soziale Sicherung für Pflegende

Nicht nur Familienangehörige, wie z.B. Großeltern oder Kinder, können Pflegepersonen sein, sondern auch andere Personen, wie Freunde oder Nachbarn, die nicht erwerbsmäßig pflegen.

Erbringt die Pflegeperson mindestens 14 Stunden Hilfeleistung in der Woche und arbeitet nicht mehr als 30 Stunden in dieser, kann eine Altersabsicherung abgeschlossen werden. Diese muss durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse festgestellt werden.

Für die Pflegeperson wird ein Beitrag zur Rentenversicherung gezahlt, der je nach Pflegebedürftigkeit zwischen 99 Euro und 259 Euro liegt. Außerdem ist der Pflegende während seiner Tätigkeit gesetzlich unfallversichert.

 

Prüfung

Der Medizinische Dienst (MDK) prüft im Auftrag der Kassen, ob die Voraussetzungen erfüllt werden und wenn ja, in welche Pflegestufe der Patient eingestuft wird. Die für Sie zuständige Dienststelle des MDK wird Ihnen von der Pflege- oder Krankenkasse genannt. Der MDK wird dann direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Der Beurteilung durch den MDK kann widersprochen werden. Dieser Widerspruch muss bei der Pflegekasse formlos, aber schriftlich innerhalb von vier Wochen eingereicht werden.

 

Weitere Zuschüsse

Für den pflegebedingten Umbau der Wohnung gibt es weitere Zuschüsse, die über die normalen Pflegeleistungen hinausgehen. Die Höhe der Zuschüsse kann je nach Maßnahme bis zu 2.557 Euro betragen. Ein angemessener Eigenanteil wird aber ebenfalls berücksichtigt. Die Zuschüsse werden nur gezahlt, wenn Finanzierungsleistungen der anderen Sozialleistungsträger ausscheiden.

 

Zuhause leben - ambulante Pflege

Können Angehörige, Freunde oder Nachbarn die Pflege nicht übernehmen, sind wir jederzeit gerne für Sie da!

Kontakt Soziale Dienste

Cornelia Spieler
Cornelia Spieler
06147 935845
Fax: 06147 935847
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Manuela Laubenheimer
Manuela Laubenheimer
06152 988-400
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