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"Hilfe, da ist ein Flugzeug abgestürzt"

 
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So wurden die eintreffenden Rettungskräfte des Roten Kreuzes und des ASB von den Verletzten begrüßt. Doch keine Angst - was sich schlimm anhört war eine geplante Übung der Katastrophenschutzzüge im Kreis Groß-Gerau.

Ein alter Öltank von 1974 auf dem Gelände des Kreisverbands wurde teilweise ausgegraben und für die Übung hergerichtet. Mit vielen Details wurde das nicht mehr genutzte Objekt in ein abgestürztes Flugzeug verwandelt. 25 Notfalldarsteller fanden darin Platz und wurden von den alarmierten Einsatzkräften gerettet und anschließend versorgt. Zur Versorgung wurde nicht weit entfernt von der Unfallstelle eine Sichtung aufgebaut. Die Ärztin teilte alle Patienten in drei Kategorien ein - von leicht bis schwer verletzt. Anschließend fand die Versorgung unter strahlend blauem Himmel statt. Enden oftmals Übungen an dieser Stelle, so galt es dieses Mal bis zur Übergabe in einer Übungsklinik weiter zu machen. Mit dabei waren auch die Rettungshunde. Diese suchten den Piloten, der sich von der Absturzstelle entfernt hatte.

2017.03.25 Katastrophenschutzbung 1

Bereits am Morgen wurden durch THW und Feuerwehr drei Personen aus einer Grube geholt. Die erste und kleinere Übung stellte die Einsatzkräfte vor Herausforderungen, die jedoch sehr gut gelöst wurden.

Neben den Einsatzeinheiten waren zahlreiche Übungsbeobachter, Gäste und Notfalldarsteller aus ganz Hessen da. Bereits einige Stunden im Vorfeld galt es die Darsteller zu schminken und in die Verletzungsmuster einzuweisen.

Abgerundet wurden die insgesamt drei Übungen durch eine Einsatznachbesprechung und ein anschließendes gemeinsames Essen.

 

Autor: Sebastian Kannstädter

Bilder. Hans Reinheimer, Sebastian Kannstädter