Foto: Sebastian Kannstädter

Katastrophenschutz

Die Mitwirkung im Katastrophenschutz der Bundesrepublik Deutschland ist eine der zentralen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes. Auch der DRK-Kreisverband Groß-Gerau e. V. erfüllt mit seinen zahlreichen Aktiven die täglichen Pflichten in der örtlichen und überörtlichen Gefahrenabwehr.

Sanitätsdienst

Bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) können die örtlichen DRK-Einheiten und der Rettungsdienst schnell an die Belastungsgrenze stoßen. Daher werden bei größeren Schadenslagen weitere Einheiten aus dem Landkreis alarmiert, welche vor Ort direkt unterstützen können.

Im Kreis Groß-Gerau werden zwei Sanitätszüge, bestehend aus mehreren Fahrzeugen und rund 25 Sanitätern, vorgehalten. Unterstützt werden diese Einsatzkräfte durch gesondere Einsatzgruppen wie bspw. Transportkomponenten oder einer Verpflegungsgruppe.

Betreuungsdienst

Foto: Bei einer Helferübung wird eine verletzte Person von einer DRK-Einsatzkraft betreut. Die Patientin hält eine Sauerstoffmaske vor ihr Gesicht.

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Kreisgebiet bekommen.

Zwei Betreuungszüge stehen im Kreis Groß-Gerau zur Verfügung.

Kreisauskunftsbüro

Das Kreisauskunftsbüro (KAB) ist die unterste Ebene des DRK-Suchdienstes. Aufgabe des KAB ist die Registrierung von verletzten/betroffenen Personen und Einsatzkräfte.

Bei einer Großschadenslagen werden direkt vor Ort Meldekarten je Person ausgefüllt. Auf diesen werden die persönlichen Daten sowie der Aufenthaltsort dokumentiert. Bei Suchanfragen von Angehörigen ist jederzeit klar, wo sich Personen aufhalten.
svenhofmann

Anprechpartner

Herr
Sven Hofmann

Tel.: 06152 988 0
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Rotkreuzbeauftragter

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