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Pilotprojekt im Rettungsdienst - geburtshilfliche Fortbildung

Die Mitarbeitenden im Rettungsdienst haben in einer Fortbildung den Ablauf einer physiologischen Geburt aufgefrischt.

Worauf kommt es bei einer Geburt an? Und wie können Rettungsdienst und Hebammen sich gegenseitig noch besser unterstützen?

Auch das kommt hin und wieder vor: eine Geburt im Rettungswagen. Damit dann alle wissen, was zu tun ist, haben einige unserer Kolleg*innen an einem Pilotprojekt teilgenommen.

Im Rahmen des Projekts wurde eine geburtshilfliche Fortbildung für den Rettungsdienst mit dem Titel „Notfall oder Normalfall? Geburt im Rettungsdienst – Physiologische Geburten sicher einschätzen und adäquat versorgen“ entwickelt. Einige Kollegen des Rettungsdienstes haben im Skills- und Simulationszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen an der ersten Durchführung teilnehmen - unsere Praxisanleiter Max Zimmermann, Volker Schikowski, Johannes Lautz und Risto Held sowie Notarzt Mehmet Cakmak (NAG).
Ziel war es, das neue Unterrichtskonzept aus Sicht des Rettungsdienstes zu erproben und Feedback zu geben. Dabei ging es insbesondere darum, einzuschätzen, ob und wie ein solches Fortbildungsformat für Rettungsdienstmitarbeitende sinnvoll ist und wie die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Hebammen verbessert werden kann. Die beiden Dozentinnen, die dieses Pilotprojekt ins Leben gerufen haben, Mareike Kast (Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen / Dualer Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft) und Nicola Lauer (Universitätsmedizin Ludwigshafen), haben hierfür gezielt Rückmeldungen aus der Unterrichtspraxis eingeholt, um das Konzept weiter an die Bedürfnisse des Rettungsdienstes anzupassen.

Inhaltlich umfasste die Fortbildung zunächst eine Auffrischung zu physiologischen Geburten, zur Erstversorgung von Neugeborenen sowie zu möglichen Komplikationen während der Geburt. Anschließend folgten praktische Skilltrainings, unter anderem zur Begleitung einer Geburt sowie zur Ersteinschätzung und Versorgung von Neugeborenen bei Anpassungsstörungen bis hin zur Reanimation. Den Abschluss bildeten Simulationsszenarien, in denen die zuvor erarbeiteten Inhalte realitätsnah angewendet werden konnten.

Unser Fazit: Die Fortbildung war sehr praxisnah, lehrreich und hat gleichzeitig großen Spaß gemacht. Vielen Dank an die Kolleginnen der Hebammenwissenschaft der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen.

Fotos: Risto Held und Johannes Lautz / DRK GG

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Foto: Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Frau
Heidrun Fleischer

Tel.: 06152 988 0
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Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit