Projektstart: Einsatzbereitschaft 2029
Zum Projektstart "Einsatzbereitschaft 2029" trafen sich etwa 50 Vertreter*innen aus Ehren- und Hauptamt.
Ob Naturkatastrophen, Cyberangriffe, Blackout, aktuelle oder drohende Krisen- und Kriegssituationen – die derzeitige gesellschaftliche und politische Lage bietet zahlreiche Szenarien, die auf kurz oder lang eine Bedrohungslage für uns auch im Kreis Groß-Gerau bedeuten könnten.
Umso wichtiger ist es, sich ausführlich damit zu beschäftigen, wie wir in Sachen Katastrophenschutz aufgestellt sind, um langfristig unsere Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Welche Ressourcen haben wir? In welchem Zustand sind sie? An welcher Stelle muss nachgesteuert werden? In welchem Umfang macht was Sinn? Wie kann die Resilienz des Kreisverbandes gesteigert werden?
Am vergangenen Wochenende haben sich ehrenamtliche und hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen des DRK im Kreis Groß-Gerau in einem Auftaktworkshop zum Projekt „Einsatzbereitschaft 2029“ ausführlich mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt. Andreas Möstl, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz Kreis Groß-Gerau, und Jacqueline Kempfer, Katastrophenschutzbeauftragte im DRK-Landesverband Hessen, gaben mit Impulsvorträgen eine Einschätzung dazu, welche Herausforderungen in den kommenden Jahren wahrscheinlicher oder häufiger werden und was das konkret für das DRK bedeuten wird.
In mehreren Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden anschließend damit, die Situation zu analysieren und notwendige Maßnahmen herauszustellen, um weiterhin die an das DRK gestellten Aufgaben erfüllen zu können.


Fotos: Hans Reinheimer / Stefan Lotz