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Aus den Ortsvereinen: Inklusion muss man leben

 
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Foto: Sebastian KannstädterNach diesem Motto agiert der DRK Ortsverein Mörfelden e. V. bereits seit über drei Jahren. Denn seit dieser Zeit besuchen die Helferinnen und Helfer das Wohnheim der Nieder-Ramstädter Diakonie. Ziel ist der Abbau von Ängsten der geistig und körperlich behinderten Menschen gegenüber den Einsatzkräften.

 

 

Zusammen mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mörfelden wurde das Projekt vor rund drei Jahren ins Leben gerufen. Seitdem besuchen die Einsatzkräfte das Wohnheim regelmäßig und bringen einfache Erste Hilfe-Maßnahmen bei. Dabei orientiert sich der Ortsverein an den Einschränkungen im Umgang mit den Bewohnern. Denn einige können nicht lesen oder sind körperlich eingeschränkt. Dennoch ist es wichtig, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, denn die Bewohner gestalten ihren Arbeitsalltag in der Regel alleine und selbstständig. Bereits zum vierten Mal fand nun ein offenes Angebot im Hof des Wohnheims statt.

2016.09.27 Besuch NRD 6

Foto: Sebastian KannstädterBei strahlendem Sonnenschein erkundeten die Bewohner den Rettungswagen und das Feuerwehrfahrzeug. Kaum war die Trage aus dem Rettungswagen wurden damit eifrig Runden gefahren. Jeder wollte mal darauf liegen. "Aus den regelmäßigen Besuchen ist eine echte Freundschaft geworden", so der 1. Vorsitzende Sebastian Kannstädter. Zum Ende der Veranstaltung gab es leckere Würste vom Grill. Wie es sich bei einem Besuch unter Freunden eben so gehört.

Im November werden Werner Krieg und Sebastian Kannstädter, zwei DRKler welche bereits von Anfang an dabei sind, einen Erste Hilfe-Abend im Wohnheim gestalten und das Wissen rund um die Erste Hilfe auffrischen.