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Blutspenderehrung in Wiesbaden

 
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Zum ersten Mal wurden 126 Spenderinnen und Spender aus Hessen im ehrwürdigen Schloss Biebrich in Wiesbaden geehrt. Unter ihnen waren auch fünf Spender aus dem Kreis Groß-Gerau.

Begrüßt wurden die Ehrengäste durch den Geschäftsführer des Blutspendedienstes. Eingeladen wurden Spender, welche im letzten Jahr ihre 125., 150., 175. oder 200. Spende hatten. Sie erhielten eine Urkunde und eine besondere Ehrennadel. Am 2. November 1953 fand der erste mobile Blutspendetermin in Hessen statt. DRK-Landesverbands Präsident Norbert Södler berichtete in seiner Rede, dass auch Elvis Presley in Fritzlar Blut spendete. Rund 200.000 Blutspenden werden jährlich in Hessen angenommen. Hierfür werden rund 300.000 ehrenamtliche Stunden aufgewendet, so Södler.

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Ministerpräsident Volker Bouffier merkte an, dass viele Menschen wie selbstverständlich davon ausgehen, dass das Rote Kreuz im Notfall da wäre und der Blutbedarf stets gedeckt werden könne. Doch dies sei nicht selbstverständlich. Er bedankte sich bei den Spendern für deren unentgeltliche Blutspende über Jahrzehnte hinweg.

Unter dem Motto "Tomek lebt" berichtete Tomek über seinen Blutbedarf. Ein Herzklappenfehler sorgte für mehrere Operationen, bei denen der junge Mann rund 30 Blutspenden benötigte. In eindrucksvollen Worten schilderte er seine Geschichte und bedankte sich bei den Spendern, ohne deren Hilfe er heute nicht mehr leben würde.

Begleitet wurden die fünf Spender aus dem Kreis vom Vizepräsidenten und Blutspendebeauftragten des DRK-Kreisverbands Groß-Gerau Sebastian Kannstädter.

 

Autor: Sebastian Kannstädter

Bilder: Sebastian Kannstädter