Foto: Zu sehen ist ein DRK-Rettungswagen von vorne in schneller Fahrt. Fahrer und Beifahrer konzentrieren sich auf die Fahrt.
Foto: D. Möller / DRK Region Hannover

Deine Ausbildung zum Notfallsanitäter

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Ein wichtiger Aspekt im Rettungsdienst ist die seit dem 1. Januar 2014 geänderte Bezeichnung und Qualifikation der nicht-ärztlichen Mitarbeiter. Der Beruf des Rettungsassistenten wurde in die neue Berufsbezeichnung Notfallsanitäter überführt. Dieser hat gegenüber dem alten Rettungsassistenten eine drei- statt zweijährige, reformierte Ausbildung.
Dein Profil
  • Du hast Abitur, Realschulabschluss oder nach dem Hauptschulabschluss eine Ausbildung abgeschlossen
  • Du hast keine Einträge im polizeilichen Führungszeugnis
  • Dein Hausarzt bescheinigt dir die gesundheitliche Eignung
Bewerben - aber wie?
  • Schick uns eine Bewerbung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Achtung: die Bewerbungsfrist für unsere Ausbildungsplätze 2019 ist am 16.11.2018 ausgelaufen. Ab Oktober 2019 kannst Du Dich für unsere Ausbildungsplätze 2020 bewerben.)
  • Komm' zu einem Vorstellungsgespräch beim DRK Groß-Gerau
  • Wir laden dich zum Einstellungstest (Sport, schriftlicher Test und Assessment Center) ein
Wir bilden dich aus
  • Dich erwartet eine spannende, praxisnahe Ausbildung mit Ausbildungsvergütung nach Tarifvertrag über drei Jahre mit Schulblöcken, Klinik- sowie Rettungswachenpraktika

    Unter Berücksichtigung des Jugendarbeitsschutzgesetzes raten wir, Praktika in diesem Bereich erst ab Vollendung des 17. bzw. 18. Lebensjahres zu absolvieren

  • Du hast die Möglichkeit, während der Ausbildung berufsbegleitend zu studieren
  • Du lernst LKW fahren: Führerschein Klasse C1
  • Du absolvierst eine Abschlussprüfung, bestehend aus schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung
Und Deine Zukunft?
  • Bei uns hast Du gute Aussicht auf die Übernahme in den Ausbildungsbetrieb
  • Wir bieten dir Fort- und Weiterbildungen
  • Deine Gesundheit liegt uns am Herzen: Unser betriebliches Gesundheits- und Altersmanagement bietet zahlreiche Aktionen an

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Durch die Reform werden eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen Gesundheitsfachberufen sowie eine höhere Akzeptanz im internationalen Vergleich angestrebt. Außerdem ist die Ausbildung zum NotSan endlich ein vollwertig anerkannter Ausbildungsberuf: Musste der angehende Rettungsassistent die Ausbildung noch aus eigener Tasche bezahlen gibt es jetzt, wie es in anderen Ausbildungsberufen üblich ist, eine Ausbildungsvergütung.

Durch die gesetzliche Regelung bekommt der NotSan eine höhere Verantwortung gegenüber dem RettAss. Ist kein Notarzt in absehbarer Zeit verfügbar, muss der NotSan die Therapie einleiten. Welche Medikamentengaben und welche ärztlichen Maßnahmen der NotSan durchführen muss, wird den örtlichen Bedürfnissen angepasst und vom jeweiligen Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) festgelegt. Der Umgang wird, über die Ausbildung hinaus, in jährlichen Pflichtfortbildungen geschult, geübt und geprüft. Dadurch wird ein hohes Maß an Sicherheit in der Anwendung gewährleistet.

Doch nicht nur für die Nachwuchsretter ist das neue Gesetz interessant, auch die Übergangsvorschriften für RettAss wurden geregelt: Kolleginnen und Kollegen, die eine mindestens fünfjährige Tätigkeit nachweisen können, erlangen die neue Berufsbezeichnung, indem sie innerhalb von sieben Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes die staatliche Ergänzungsprüfung bestehen. Die Prüfung umfasst einen mündlichen und einen praktischen Teil. Die Prüflinge sollen nachweisen, dass sie neben ihrer Qualifikation als RettAss auch den erweiterten Aufgaben des Notfallsanitäterberufs gewachsen sind. RettAss die erst zwischen drei und fünf Jahren Berufserfahrung haben, müssen zuvor einen Anpassungslehrgang von 480 Stunden absolvieren. Bei einer kürzeren Berufserfahrung müssen sogar 960 Stunden abgeleistet werden, bevor die Zulassung zur Ergänzungsprüfung erteilt wird. RettAss, die sich einer vollumfänglichen staatlichen Prüfung stellen, brauchen keinen Anpassungslehrgang zu besuchen. Diese Prüfung ist allerdings deutlich umfangreicher und beinhaltet zusätzlich einen schriftlichen Teil.

Beim DRK in Groß-Gerau wurden bisher überdurchschnittlich viele RettAss erfolgreich zum NotSan geprüft. Die Qualifizierung von NotSan ist zwingend notwendig, denn ab 2021 dürfen in Hessen RettAss nicht mehr verantwortlich auf dem Rettungswagen eingesetzt werden. Dank der engagierten Kolleginnen und Kollegen und der guten Organisation der Rettungsdienstleitung können wir diesem Termin aber zuversichtlich entgegensehen.

Im Jahr 2015 durften wir unsere ersten Notfallsanitäter-Auszubildenden im Unternehmen begrüßen. Die drei neuen Kollegen lernen an der Zentralen Ausbildungsstätte des DRK Frankfurt blockweise die theoretischen Grundlagen und absolvieren Praktika in der Kreisklinik Groß-Gerau und auf unseren Rettungswachen.
Laura 52

Ansprechpartner

Frau
Laura Fai

Tel.: 06152 988 131
Fax: 06152 988 129
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Sachbearbeitung Personal

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rtagliente

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